Lokales Marketing fängt mit der Optimierung deiner Webseite an.

atobe Lokales SEO, Suchmaschinenoptimierung

Lokales Marketing ist unserer Auffassung nach das Wichtigste, was Unternehmen heute tun können, um die regionale Auffindbarkeit zu gewährleisten.

Local SEO ist hierbei das neue Schlagwort.

Nun, worum geht es hier ?

Ganz einfach gesprochen, geht es um die Suchmaschinenoptimierung der gesamten Internetpräsenz eines Unternehmens – besonders für lokale Anfragen.

Klar, dass es eine wichtige Rolle spielen wird.

So wichtig, dass wir entschieden haben mit diesem Beitrag eine Serie zu eröffnen, die sich mit „lokaler Suchmaschinenotimierung“ befasst und wichtige Tipps und Anregungen liefern soll.

Die eigene Webseite ist zwar nur ein Teil der Gleichung, für uns jedoch spielt sie eine wichtige Rolle.

So widmen wir ihr die nötige Aufmerksamkeit und beschreiben, wie man diese für die Suchmaschinen optimiert.

1. Title Tag oder Beginn des Interesses

In jeder SEO Strategie werden den Title Tags eine hohe Bedeutung beigemessen.

Über den Seitentitel der Webseite erhält die Suchmaschine eine erste Idee, um was es sich bei der Seite handelt und er hilft ihr, den Inhalt entsprechend zu indexieren.

Dem Suchenden, also Dir, gibt er einen Anhaltspunkt zum Thema des Beitrages. Spätestens jetzt entscheidet er, ob er hier weiterliest.

Die Möglichkeit, Interesse zu erwecken, würde ich nicht vernachlässigen wollen. 

Titel Tags Herzstück deines Blogbeitrags

 

Warum ist es so?

Nicht nur, dass die Suchmaschine nun versteht, wie er die Seite zu indexieren hat, sondern auch der Besucher wird hier entscheiden, ob es sich für ihn lohnt weiterzulesen.

So gesehen ist sie mit einer Schlagzeile in einer Zeitung zu vergleichen, da sie entscheidend ist, ob ein Artikel überhaupt gelesen wird oder nicht.

Nun gibt es einige praktisch-technische Tipps, die für Schlagzeilen gelten.

Worauf ist zu achten?

Ein Seitentitel sollte nicht mehr als 70 Zeichen beinhalten, da diese sonst von den Suchmaschinen beschnitten werden.

Schlüsselbegriffe sollten hierin erscheinen, am besten am Anfang.

Der Titel bzw. Überschrift soll verständlich sein, also Finger weg von Fremdwörtern, emotional ansprechen und zum Lesen animieren.

Im Grunde genommen ist ein „Title Tag“ wie der Umschlag eines Buches. Jedoch stimmt hier „Beurteile ein Buch nicht nach seinem Umschlag“ nicht ganz, denn bei dem Seitentitel gibt es keine zweite Chance.

Schlechte Seitentitel, weniger Leser.

2. Clean URLs = Saubere URLs 

Wenn man bedenkt, dass in den Ergebnissen der Suchmaschinen auch die URLs, umgangssprachlich einfach „Link“ genannt, angezeigt werden, dann wundert man sich sehr oft, in welcher Form sie daher kommen.

Statt Lesbarkeit den Vorrang zu geben, sind Links mit Fragezeichen/Sonderzeichen/Symbolen bespickt und sehen eher kryptisch an.

Warum vertun viele die Chance, mit der URL, weitere Hinweise auf den Inhalt des Beitrags zu geben?

Wenn der Schlüsselbegriff im Link enthalten ist, dann erschließt sich einem doch eher der Inhalt.

Was ist beim Aufbau der Links zu beachten?

Überschreite nicht 2048 Zeichen (ich hoffe für dich, dass du niemals in diese Verlegenheit kommst).

Benutze keine Unterstriche oder Leerzeichen, da sie von Browser unterschiedliche interpretiert werden.

Warum man sauber URL´einsetzen sollte

 

3. Doppelte Inhalte mögen Suchmaschinen nicht

In WWW wird die Vielfalt und/oder Verschiedenartigkeit gepflegt und gefördert.

Hieraus erklärt sich die Abneigung gegen doppelte Inhalte und demzufolge die Abstrafung, entweder mit Deindexierung und/oder Verlust von Suchmaschinen-Positionen.

Mal ehrlich, keiner mag es bei der Suche nach Antworten oder Inhalten immer dasselbe zu lesen.

Wer hat da wohl abgeschrieben.

doppelte Inhalte sind erwünscht. Originalität soll es sein

 

Bei der Erstellung von Inhalten sollte man darauf achten, eigene und qualitativ ansprechende Artikel zu erstellen.

Wer sich an folgende Regel hält, läuft nicht Gefahr, von den Googles dieser Welt abgestraft zu werden.

Artikel sollten mindestens 300-500 bestenfalls 800 Wörter enthalten, wobei Qualität immer über Menge steht.  Nichts Neues, nicht wahr?

Der Inhalt soll einfach zu lesen und zu verstehen sein. Es sind nicht die Professoren oder Raketenwissenschaftler, für die du schreiben solltest.

Teile deine Artikel in mehrere Absätze. Es bereitet den Augen Freude.

Überschriften sind immer gut, um in Sektionen zu teilen. Setze hierbei die Formate <h2> und <h3>  ein.

Das Schlüsselwort (engl.: keyword) sollte bei einem Artikel dieser Länge 2- 5 mal vorkommen.  

Wir tendieren eher zu weniger, also überspanne den Bogen nicht.

Suchmaschinen haben ein Näschen dafür, ob der Einsatz des Schlüsselbegriffs übertrieben wird. 

Denke an den Einsatz von Variationen der Schlüsselbegriffs, wie zum Beispiel Beruf = Arbeit = Tätigkeit = Verrichtung (gute Quelle für Synonyme: http://synonyme.woxikon.de.)

Wenn du am Ende überprüfen möchtest und auch solltest, ob der Text einzigartig ist oder zumindest nicht im Verdacht des Plagiarismus stehen soll, dann empfehlen wir diese über PlagScan laufen zu lassen

Plagiarismus, d.h. beispielsweise die Übernahme von fremden Textteilen in Hausarbeiten ohne entsprechende Kennzeichnung, ist der Versuch einer bewussten Täuschung; zumindest aber ist eine solche Arbeitsweise wissenschaftlich unsauber.

Quelle: Uni Mainz

4. Logos & Bilder, nicht nur schön zum Ansehen

Bilder sagen oft mehr als 1000 Worte. Also warum auf diese verzichten?

Bilder, Logos und Grafiken sind ein wichtiger Bestandteil der Suchmaschinenoptimierung. Sie sollten vor dem Heraufladen überarbeitet werden. Der Name und die Größe der Datei spielen eine wichtige Rolle.

bilderundlogossagenmehrals1000worte

Wie bereits erwähnt, ist der Name der Datei ein wichtiges Kriterium. Noch sind Google und Co nicht in der Lage, die Inhalte der Bilder zu erfassen bzw. zu erkennen. Noch nicht!

Aber bis sie es können, sollten wir ein wenig Schützenhilfe leisten und ihnen bei der Indexierung bzw. Erfassung helfen.

Kurze Zwischenfrage: Wie oft seid ihr bei einer Suche über die Bildsuchfunktion gegangen?

Na, klingelt es?

Auf der Suche nach grünen Strümpfen würde die Bezeichnung “grüne-struempfe-damen.JPG” doch eher helfen, als „00997b_89.JPG“, nicht wahr?

Suchmaschinen werden es dir danken.

Die Größe des Bildes spielt auch ein große Rolle, da sie sich auf die Ladezeit einer Seite auswirken kann. 

Man sollte niemals ein Bild in sehr großer Auflösung ins Netz stellen, z.B. 2600×1500 Format. Dies kann in vielerlei Hinsicht von Nachteil sein und sehr oft ist es auch nicht notwendig.

Die gängigste Bildschirmgröße ist heute 1024×768. Größere Formate wären also nicht notwendig.  

Also, verkleinere das Bild oder schneide es so zu, dass es das Wesentliche hervorbringt.

Solltest du keine Bildbearbeitungssoftware haben, so verweisen wir auf einen Artikel von der Computerwoche zu verschiedenen Online Bildbearbeitungsseiten.

Praxistipp: Fotos sollten im JPG-, Logos (Einzelfarben) in GIF- und Bildschirmaufnahmen in PNG-Format gespeichert werden.

Die Vorarbeiten sind gemacht, nun zum wichtigen Teil:

Nach Heraufladen des Bildes sollte man es mit einer Legende versehen (captions; für die Anglophilen unter uns) und die Nutzung des „alt-Textes“ nicht vergessen.

Legende, weil es den Benutzer (und aber auch Suchmaschinen) sagt, worüber es hier geht (das zum Thema, ein Bild sagt mehr als „1000 Worte“, so ohne kommt man doch nicht aus).

Nicht alle Bilder benötigen eine Legende, also known as captions, jedoch wenn es relevant ist, warum darauf verzichten, also “nice-to-have” ((eigentlich) vernachlässigbar).

Alt text“ ist jedoch unabdingbar für die Suchmaschinenoptimierung. Schon mal eine Seite aufgerufen, bei dem die Bilder nicht laden und man einen Rahmen mit Beschriftung sieht, ja das sind die “alt” Texte der Bilder.

Man soll auch bedenken, dass viele Nutzer diese Funktion in ihren Browsern ausgeschaltet haben und somit die Bilder ohnehin nicht sehen würden.  Den „Alt text“ oder die Bildbeschriftungen schon.

5. WWW oder Nicht WWW, das ist hier die Frage

Vielen ist nicht bekannt, dass es ein Problem sein kann, wenn man die Inhalte einer Seite sowohl über www.deinedomaene.de als auch deinedomaene.de aufrufen kann.

Es kann eine Bestrafung seitens Suchmaschinen zur Folge haben.

Domainaufruf besser mit oder ohne www

Denn diese, und besonders Google, sehen darin duplizierte – doppelte – Inhalte und strafen das mit Rangverlusten ab.

Als Lösung sollte man ein 301 redirect (Domainweiterleitung) in Erwägung ziehen. Was ein 301 redirect ist, erfährt man am besten, indem man Wikipedia zu Rate zieht.

Also, wie diese Weiterleitung funktioniert und was diese bewirkt, ist einfach erklärt.

  1. Google besucht deine Seite über www.deinedomaene.de und möchte Inhalte aufrufen. Es macht es, indem eine Anfrage an den Webserver der Domain „www.deinedomaene.de“ geschickt wird, mit der Bitte die Inhalte auszuliefern.
  2. Dein Webserver bemerkt, dass sich die Inhalte nicht mehr unter der URL www.deinedomaene.de befindet.
  3. Stattdessen übermittelt er Google den HTTP-Statuscode 301 (Moved Permanently auf deutsch: dauerhaft verzogen) und weist auf die neue URL „deinedomaene.de“ hin.
  4. Google weiß nun, dass unter www.deinedomaene.de nichts mehr zu finden ist und somit der Besucher bei Aufruf www.deinedomaene.de auf „deinedomaene.de“ weitergeleitet werden soll.

Wenn man die Weiterleitung nicht hätte, würden Suchmaschinen nicht wissen, welche Inhalte indexiert werden sollen.

Folge: Duplizierte Inhalte = Bestrafung

Wir empfehlen, sich mit dem Hoster in Verbindung zu setzen und dort nachzufragen, wie man einen „Redirect“ einrichtet.

Solltest du einen auf Linus basierten Webserver haben und du weißt was ein .httaccess Datei ist, dann kannst du diese Weiterleitung selbst einrichten.

Also wenn du dich auskennt, und auch nur dann, hier ist der Zauberspruch:

RewriteEngine On
RewriteCond %{HTTP_HOST} ^deinedomaene.de [NC]RewriteRule ^(.*)$

https://www.deinedomaene.de/$1
[L,R=301]

Egal was du machst, ignoriere diesen Tipp nicht.

6. Indexierbare Menüs 

Eure Inhalte bzw. Menüs sollen nicht nur für die Besucher sichtbar sein, sondern auch für die Suchmaschinen.

Ihr solltet zusehen, dass alle Inhalte entsprechend gelesen und verstanden werden können.

Suchmaschinen sind noch nicht in der Lage Bilder oder Animationen zu deuten oder zu verstehen.

Eure Menüs sollten für die Bots, die Helferlein der Suchmaschinen, lesbar sein.

Stellt diese nicht als Bild, Java-Applets oder Flash dar. Diese sind zwar schön anzusehen, aber im Sinne der Optimierung bringen sie nichts.

Weniger ist mehr. Auch hier

Wenn ihr sehen wollt, wie die Suchmaschinen eure Seite sehen, dann empfehlen wir euch seo-browser.com. Gebt eure Domäne ein und dann seht ihr, was wir meinen.

7. NAP, nicht das, was du denkst

lch schlage hier kein Schläfchen vor (nap {Subst.} [umg.]. Schläfchen {n} [umg.] )

Wenn wir von NAP reden, dann meinen wir, dass auf all deinen Webpräsenzen dein Name, deine Adresse und Telefonnummer zu erscheinen haben.  NAP (name, address, and phone number).

Wenn wir es genau nehmen, sollten wir hier von NAT reden (Name, Adresse und Telefonnummer). Okay, jetzt werde ich kleinlich.  

Webseitenoptimierung

Hier solltest du konsistent, also beständig, bleiben.

Wieviel Telefonnummern oder Adressen hast du auf deinen geschäftlichen Visitenkarten? Ich denke, du verstehst, was ich meine.

8. Städte und Service Seiten, der Unterschied macht den Unterschied

Wenn du mit deinem Unternehmen in mehreren Städten tätig bist, dann solltest du für jede Stadt auch eine eigene Landingpage (auch Landing-Page oder Landeseite) erstellen.

Es darf sich nicht um eine bloße Kopie deiner Hauptseite handeln, in der du nur den Städtenamen austauschst.

Schlagwort: duplizierter Inhalt = Goggleohrfeige

Google steht auf Inhalte, also gibt dir ein bisschen Mühe und sorge dafür, dass sich die Inhalte unterscheiden. Schreib den Inhalt um.

Übertreibe es nicht mit dem Einsatz deines Schlüsselbegriffs.

Es gibt immer noch viele Menschen da draußen, die versuchen durch die übermäßige Verwendung der Keywords, die Relevanz ihrer Seite zu steigern.

Macht es nicht, Suchmaschinen deuten dies als SPAM und könnten deine Seite aus dem Index ausschließen.

Anmerkung: In den „Title tags“ der Stadt/Service Seiten soll klar sein, was ihr anbietet. Wenn ihr Elektriker in Düsseldorf seit, dann sollte dies auch dort stehen.

9. Blog as Blog can

Jetzt wird es spannend, wenn ihr die Mühe nicht scheut und die Zeit hierfür erübrigen könnt, ist ein Blog ein lohnendes Investment.

Warum du bloggen sollest

 

Ein Blog impliziert, dass ständig neue Einträge produziert werden und somit wird den Suchmaschinen eines signalisiert. Aktion!

Wenn Google und Co. feststellen, dass auf deiner Seite etwas passiert, so werden diese die Helferlein (alias Bots, Spider) öfters vorbeischicken, um zu sehen, was sich bei dir so tut.

Aber nicht nur diese lieben es, sondern auch deine Besucher, sofern deine Inhalte auch interessant sind.

Du investiert in deinen Unternehmenserfolg, da die Unterhaltung eines Blogs Disziplin verlangt.

Du bist ein Vordenker.

Besucher würde lieber jemanden beauftragen, der auf seinem Blog erklärt, wie man ein Hohlwanddosen einfach und sicher anbringt. Du demonstrierst Know-How und baust Vertrauen auf.

Wenn du Kapazitäten hast und dich dieser Sache hingeben kannst, dann warum kein Blog aufbauen.

Du musst nicht täglich posten oder Beiträge einstellen. Zweimal im Monat ist auch ein Anfang.

Es kommt auf die Regelmäßigkeit an.

10. Warum deine Seite auch „Mobile Responsive“ sein sollte

Mehr als 50% aller Suchanfragen werden heutzutage über mobile Endgeräte durchgeführt.

Schon einmal Bahn gefahren und die Fahrgäste beobachtet?

keine Mobiloptimierung keine mobilen Besucher

 

Aus diesem Grund muss deine Seite mobilfähig sein.

Alle Bahnfahrer dieser Welt, sollten in der Lage sein, deine Webseite über ihre Smartphones sehen und lesen zu können.

Responsives Design steht hierbei im Vordergrund.

Deine Webseite sollte so gestaltet sein, so dass diese auf Eigenschaften von Smartphones und Tablets reagieren kann.

Deine Seite soll auf einem Bildschirm wie auch auf einem Smartphone schön aussehen.